Über uns
KAB – Kunst am Bau Projekte
2014 haben wir uns entschieden, im Team „Kunst am Bau“- Projekte durchzuführen.
Als Künstler ist es uns wichtig, auch aus dem musealen Kontext hinauszutreten und Kunst in öffentliche Gebäude zu bringen, um sie damit einem breiten Publikum zugänglich zu machen, zumal sie Menschen erreichen kann, die vielleicht nicht in ein Museum gehen. Die künstlerische Bildung in der Bevölkerung nimmt ab und so sehen wir es als Angebot Kunst den Menschen näher zu bringen.
Ein zweiter Aspekt ist die besondere Wertschätzung der Menschen, die in den Gebäuden arbeiten oder sich aufhalten durch die Aufwertung des jeweiligen Ortes durch Kunst.
Es hat sich ein eigenständiges Werk entwickelt, dass sich aus der Synthese unserer unterschiedlichen Künsterpersönlichkeiten speist. Heike Weber als installative Zeichnerin, die ortsbezogene Zeichnungen für den gegebenen Raum entwickelt, wobei die Wahrnehmung des Betrachters herausgefordert wird und Walter Eul, der zum einen Malerei in überbordenden Größen realisiert und gleichzeitig Software entwickelt, mit der wir unsere Ideen umsetzen können.
Die Arbeiten sind primär körperlich erfahrbar. Im Fokus stehen für uns immer die Menschen und die Funktion des Ortes, sowie ein Wechselspiel mit architektonischen und menschlichen Dimensionen und Größenverhältnissen.
Die Faszination beim den Betrachter*innen erreichen wir durch Gebilde, die in ihrer Dichte auf den ersten Blick nicht erfassbar sind. Dies ist uns nur möglich, da Walter Eul Software programmieren kann, die eine visuelle Komplexität jenseits des Vorstellbaren generiert.
Unterschiedliche Betrachtungsdistanzen – eine bilaterale Reflexion von Nähe und Ferne widerspiegelt sich oft in unseren Kunstwerken. In ihrer meist imposanten Größe erscheinen unsere Skulpturen und Installationen ephemer und bespielen die Orte mit einer vielteiligen Leichtigkeit. Sie beleben den Ort, in dem sie auf die Menschen verweisen.
Heike Weber und Walter Eul


